Satzung

§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen Judo-Club Hadamar 1961 e.V., abgekürzt JCH 1961. Er wurde im Jahre 1961 gegründet. Der Sitz des Vereins ist Hadamar.

§ 2 Zweck und Ziel
Der Club verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Die Zwecke erstrecken sich insbesondere auf die Ausübung und Förderung des Judosportes sowie auf die Werbung für die Verbreitung dieses Sportes, der als hochwertige Leibesübung insbesondere der Jugendpflege und Jugenderziehung dienen soll.

§ 3 Vereinsfarben und -abzeichen
Die Farben des Clubs sind blau, weiß, gelb. Das Abzeichen ist in Wappenform, wobei das obere Drittel die Aufschrift Judo-Club Hadamar, die unteren zwei Drittel das Wappen der Stadt Hadamar zeigen.

§ 4 Mitgliedschaft
Jede unbescholtene männliche und weibliche Person kann Mitglied werden. Die Anerkennung der Vereinssatzung ist Voraussetzung für den Beitritt zum Verein.

§ 5 Aufnahme
Die Zugehörigkeit zum Verein ist durch Einzelmitgliedschaft zu erwerben. Zur Aufnahme ist die Abgabe eines Aufnahmeantrages erforderlich. Personen unter 18 Jahren haben mit dem Aufnahmeantrag die schriftliche Einwilligung ihres Vaters oder des gesetzlichen Vertreters vorzulegen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung eines Aufnahmegesuches brauchen Gründe nicht angegeben zu werden.

§ 6 Beiträge und sonstige Leistungen
Die Höhe der Beiträge richtet sich nach den Bedürfnissen des Vereins. Einzelheiten werden durch Vorstandsbeschlüsse festgelegt.

§ 7 Austritt
Der Austritt aus dem Verein ist jeweils nur zu Ende des laufenden Geschäftsjahres möglich und ist dem Vorstand schriftlich bis spätestens 15.11. anzuzeigen. Nur beim Wegzug in einen entfernten Wohnort ober bei Einberufung oder Ähnlichem kann der Austritt zu jeder Zeit erfolgen.
Mit dem Abmelden erlischt jegliches Recht gegenüber dem Verein. Die Beitragspflicht erlischt mit dem Ablauf des Monats des Ausscheidens. Das Eigentum des Vereins ist zurückzugeben.

§ 8 Ausschluss
Bei vereinsschädigendem Verhalten, im besonderen bei grober Missachtung der Vereinssatzungen oder der Vereinsbeschlüsse, ferner bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins und bei Vorhandensein eines Rückstandes der Beitragszahlungen über drei Monate hinaus, kann Ausschluss aus dem Verein erfolgen. Der Ausschluss wird durch den Vorstand vollzogen.
Vor der Entscheidung ist dem Mitglied zu seiner Rechtfertigung ausreichend Gelegenheit zu geben. Gegen den Ausschluss ist Einspruch innerhalb von zwei Wochen schriftlich beim Vorstand zulässig.

§ 9 Die Mitglieder haben folgende Rechte:
a) Benutzung aller Einrichtungen des Vereins,
b) Wahlrecht und das Recht, bei Versammlungen Anträge und Vorschläge zu unterbreiten.

§ 10 Die Mitglieder haben folgende Pflichten:
a) Die Vereinssatzung, die Vorstandsbeschlüsse und die Versammlungsbeschlüsse zu beachten,
b) die in der Satzung des Vereins niedergelegten Grundsätze zu fördern,
c) die übernommenen Ämter gewissenhaft auszufüllen,
d) mutwillige Beschädigung und schuldhaften Verlust von Vereinseigentum zu ersetzen.

§ 11 Leitung des Vereins
Die Leitung des Vereins obliegt dem Vorstand. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem 1. Vorsitzen-den, dem 2. Vorsitzenden, dem 1. und 2. Kassenwart, dem Schriftführer, dem Sportausschuss (Senio-renwart, Jugendwart und Sportwart für weibliche Judoka) und Pressewart. Der Vorstand kann durch den Ehrenvorsitzenden gemäß § 12 erweitert werden, soweit die Jahreshauptversammlung einen solchen ernannt hat. Ein Vorstandsmitglied darf nicht mehr als 2 Ämter des Vorstandes verwalten.
Der Verein wird durch den 1. Vorsitzenden oder 2. Vorsitzenden vertreten. Die Vertretungsbefugnis des 2. Vorsitzenden tritt nur im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden ein.
Der Vorstand wird nach direktem, allgemeinem und gleichem Wahlrecht in der Jahreshauptversammlung auf zwei Jahre gewählt. Wahlberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die das 16. Lebensjahr, wählbar alle Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Bei der Wahl der Jugendwarte sind auch Mitglieder ab 10 Jahren stimmberechtigt. Ein Mitglied ist nicht stimm-berechtigt, wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit ihm betrifft, ein Rechtsstreit zwischen ihm und dem Club eingeleitet ist oder erledigt wird oder bei schwebendem Abschlussverfahren. Gewählt ist, wer über die einfache Stimmenmehrheit verfügt.
Der Vorstand führt die im Rahmen der Satzung gefassten Beschlüsse durch und verwaltet das Vereins-vermögen. Der Vorstand nimmt die Geschäfte wahr, die dem Verein durch Gesetz und Verordnungen übergeordneter Stellen auferlegt werden. Der Vorstand stellt Urkunden über Rechtsgeschäfte aus, die den Verein Dritten gegenüber binden.
Der Vorstand wird unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch den Vorsitzenden einberufen. Die Einladung muss sämtlichen Vorstandsmitgliedern mindestens drei Tage vor der Sitzung zugestellt werden.
Der Vorsitzende ist berechtigt, den Vorstand so oft einzuberufen, wie es die Geschäfte des Vereins erforderlich machen. In der Regel findet monatlich eine Vorstandssitzung statt. Eine Sitzung des Vorstandes muss stattfinden, wenn dies durch die Hälfte der Vorstandsmitglieder verlangt wird.
Die Vorstandssitzungen werden durch den Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter geleitet. Der Vor-stand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder und ein Vorsitzender anwesend sind. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Die Verhandlungen des Vorstandes werden vom Schriftführer aufgenommen.
Die Niederschrift muss in der nächsten Vorstandssitzung genehmigt werden. Sie ist durch den Vorsitzen-den und den Schriftführer zu unterschreiben.

§ 12 Ehrenvorsitzenden
Die Hauptversammlung kann einen Ehrenvorsitzenden mit einfacher Stimmenmehrheit auf Lebenszeit ernennen.

§ 13 Sonderausschüsse und Beirat
Der Vorstand kann zur Durchführung besonderer Aufgaben Sonderausschüsse einsetzen. Die Sonderausschüsse haben grundsätzlich beratende Tätigkeit. Der Vorstand kann aus verdienten Vereinsmitgliedern einen Beirat bilden, der ihn bei wichtigen Vereinsangelegenheiten berät.

§ 14 Hauptversammlung
Der Verein hält alljährlich innerhalb des 1. Vierteljahres eine ordentliche Hauptversammlung ab. Sie hat das oberste Entscheidungsrecht in allen Angelegenheiten des Vereins.
Ihre Befugnisse sind im Besonderen:
a) Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes
b) Entlastung des Vorstandes
c) Entscheidung über die im Rahmen der Geschäftsordnung eingegangenen Anträge
d) Änderung der Satzung
e) Festsetzung der Vereinsbeiträge sowie etwaiger Sonderumlagen und der Aufnahmegebühr
f) Genehmigung des Haushaltsplanes
g) Neuwahl der ausscheidenden Vorstandsmitglieder
h) Bekleidet ein Vorstandsmitglied zwei Vorstandsämter, ist eines davon zur Wahl zu stellen
i) Wahl zweier Kassenprüfer (die Kassenprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören)
Die Hauptversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Sie muss unter Angabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher durch Rundschreiben und in der Tagespresse oder anderen Bekanntmachungsstellen bekanntgegeben werden. Eine Hauptversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens ein Viertel der gesamten stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe der Gründe schriftlich verlangt oder der Vorstand dies beschließt.
Eine ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist jederzeit beschlussfähig. Anträge zur Hauptversammlung müssen spätestens acht Tage vorher bei dem Vorstand schriftlich eingereicht werden.
Die Hauptversammlung wird durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden geleitet.
Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden bei einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimm-berechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Bei Personalwahlen muss durch Stimmzettel oder Handaufheben gewählt werden. Sind zwei Personen stimmgleich, erfolgt eine Stichwahl. Stehen zwei oder mehrere Kandidaten zur Wahl, ist in geheimer Abstimmung zu wählen. Die Wahlen haben einzeln zu erfolgen. Über die Verhandlungen der Hauptversammlung muss durch den Schriftführer eine Niederschrift aufgenommen werden, die in der nächsten Vorstandssitzung genehmigt werden muss.
Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß bestellt ist. Für während ihrer Amtszeit ausscheidende Mitglieder wird auf der nächsten Vorstandssitzung ein Ersatzmann ge-wählt, der bis zur nächsten Jahreshauptversammlung die Geschäfte kommissarisch führt.

§ 15 Ehrungen
Der Vorstand ist berechtigt, verdiente Vereinsmitglieder in geeigneter Form zu ehren.

§ 16 Haftung
Gegen Unfall ist jedes Mitglied beim Landessportbund Hessen versichert. Der Club haftet nicht für Verlust oder Beschädigung von Geld- und Sachwerten.

§ 17 Satzungsänderung
Zur Änderung der Satzung ist Zweidrittelmehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder erforderlich.

§ 18 Auflösung
Die Auflösung des Clubs kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Versammlung, in der mindestens zwei Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein müssen, mit drei Viertel Stimmenmehrheit beschlossen werden. Ist diese Versammlung nicht beschlussfähig, so ist eine neue Versammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Auf die Folge ist bei der Einladung zur ersten Versammlung ausdrücklich hinzuweisen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Clubs oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das etwa noch vorhandene Vereinsvermögen dem Hessischen Judo-Verband oder, falls dieser durch das zuständige Finanzamt nicht als gemeinnützig anerkannt werden sollte, dem Hessischen Landessportbund oder der Gemeinde Hadamar übereignet mit der Maßgabe, dass es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der Leibesübungen und der Jugendpflege Verwendung finden darf.

§ 19 Geschäftsjahr, Gerichtsstand
Das Geschäftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr. Gerichtsstand ist Hadamar.

§ 20 Gewinne
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 21 Vergütungen
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 22 Schlussbestimmungen
Weitere Einzelheiten sind in der Geschäfts- und Sportordnung geregelt. Diese können durch Vorstandsbeschlüsse ergänzt werden. Die Ergänzungen müssen durch die nächste Hauptversammlung bestätigt werden.